Die Union Handball Horn siegte in Gänserndorf 35:28. Moritz Steinhauser überzeugt. Im Meisterkampf braucht man aber Schützenhilfe.
UHC Gänserndorf – Union Handball Horn 28:35 (15:17)
„Wir haben eine überzeugende Leistung gezeigt. Es ist uns nicht ganz so leicht von der Hand gegangen wie beim letzten Match gegen die Fivers. Aber wir haben eine schwierige Aufgabe mit einer starken Mannschaftsleistung souverän gelöst“, freute sich Trainer Martin Schierer nach dem Auswärtserfolg am Samstag in Gänserndorf.
Mit Moritz Steinhauser ragte dabei ein Spieler heraus, von dem vor der Partie nicht einmal klar war, ob er überhaupt antreten konnte. Im letzten Spiel musste er wegen starker Rückenschmerzen abbrechen, war danach sogar im Krankenhaus. Nach einem intensiven Aufwärmprogramm versuchte Steinhauser in Gänserndorf sein Glück und war mit elf Toren „der beste Mann am Platz“, so Schierer. Mit Steinhausers Galavorstellung und einer überzeugenden Mannschaftsleistung – alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein – konnte auch der kurzfristige Ausfall von Paul Resch „kollektiv aufgefangen“ werden.
Nach einem knappen Spielverlauf zogen die Horner nach der Pause mit drei Mal drei Toren in Folge davon und entschieden so die Partie – von 17:17 auf 20:17, von 20:18 auf 23:18 und von 24:20 auf 27:20.
In der Tabelle liegen die Horner mit zwölf Siegen und drei Niederlagen weiter voran, nach Verlustpunkten gleichauf mit Atzgersdorf und den Fivers. Die Schierer-Truppe kann aber aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden. Sie muss auf einen „Umfaller“ von Atzgersdorf, das am Sonntag knapp in Stockerau gewann, hoffen. Denn bei Punktegleichheit zählt das direkte Duell, und da hätten die Horner das Nachsehen. „Wir werden von unserer Seite her alles tun“, sagte Schierer. Am Sonntag geht es als klarer Favorit in Korneuburg weiter.